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  1989
  Idea Reportage – Spitzer wieder da!
  1990
  Jahr der Gnade für Deutschland
  1991 01
  Auftrag Gottes – Religionsfreiheit für Russland
  1991 02
  Wunder Gottes in Westafrika
  1992
  10000 Kinderbibeln für St. Petersburg
  1993
  CCM in Budapest - Gala Konzert mit Predigt
  1994
  CCM aktiv – Früchte in der ehemaligen UdSSR
  1995
  CCM in Russland – Soldaten begegnen Jesus
  1999
  CCM im Kosovo, Ghana und Berlin
  2000
  CCM für Kuba und Berlin
  2001
  CCM aktiv in St. Petersburg und Berlin
  2002
  CCM in Indien, 15 Jahre CCM

Das Jahr 1999


Kosovo – unbürokratische Hilfe

Täglich flimmern uns die Bilder der Flüchtlingsströme, der unfassbaren Vertreibungskatastrophe der Kosovaren ins Wohnzimmer. Die moderne Technologie führt uns das Elend Hunderttausender "live" vor Augen. Wir alle sind informiert – und wenn wir nicht ganz abgestumpft sind, weinen wir mit verzweifelten alten Menschen und hilflosen Kindern.
Wie oft habe ich in den letzten Wochen ganz bewusst Gott für das tägliche Brot, die warme Stube und den Frieden im Land gedankt. Auch wenn wir mehr und mehr zu fühlen bekommen, dass die "sieben fetten Jahre" der Vergangenheit angehören, so geht es uns - verglichen mit dem größten Teil der Weltbevölkerung - doch noch "unverschämt" gut.
Die ältere Generation kann sich noch sehr wohl an die großzügige Hilfe unbekannter Freunde nach dem Krieg erinnern, an die Rosinenbomber und CARE-Pakete, die die krasse Not spürbar linderten. Nun sind wir gefragt!
Ein uns nahestehender christlicher Hilfsdienst unterhält seit Anfang der 90er Jahre in Albanien drei Zentren, errichtete mit eigenen Geldern eine Schule, Suppenküche und Krankenstation und war so vorbereitet, Flüchtlinge aufzunehmen. Diese werden medizinisch versorgt. Außerdem wurden seit dem 2. April schon über 46 Tonnen Lebensmittel nach Albanien transportiert und Waren im Wert von DM 100.000,- (u.a. Decken, Matratzen und sonstige Hilfsgüter) an die Flüchtlinge verteilt.
Die Teams vor Ort genießen unser Vertrauen, deshalb haben wir uns zur Zusammenarbeit entschieden. Werden auch Sie Partner in einem Unternehmen, das traumatisierten und verzweifelten Flüchtlingen wieder einen Schimmer der Hoffnung gibt, ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzt und sie die Liebe Gottes praktisch erfahren lässt.


Koforidua – eine Stadt in Ghana erlebt Gottes wirken

Der Autokorso, begleitet von einer Reggae-Band auf Tieflader, glich einem Volksfest. Fröhliche Gesänge, ausdrucksstarke afrikanische Tänze, ausgelassene Jugendliche und zahlreiche Banner sorgten für eine wirksame Ankündigung der bevorstehenden Veranstaltungen im Zentrum der Stadt.
Tausende Ghanaer fanden sich an den Abenden der Großevangelisation mit Pastor Volkhard Spitzer im Jackson-Park der Stadt Koforidua ein, um die lebensverändernde, heilende und befreiende Kraft des Evangeliums zu erfahren. Sie wurden nicht enttäuscht. Über 800 Ghanaer - zumeist junge Menschen - trafen die wichtigste Entscheidung ihres Lebens. Sie nahmen Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser an. Die notwendige Nacharbeit wird nun von 13 verschiedenen Kirchen der Stadt wahrgenommen.
Viele Besucher bekundeten vor der Menge, dass sie durch die Kraft des Allmächtigen während der Tage der Evangelisation geheilt wurden. Ein eindrucksvolles Zeugnis gab z. B-. ein Mann, der wegen großer Schmerzen sich vorzeitig auf den Heimweg begeben hatte. Auf Anregen des Geistes Gottes kehrte er zum Jackson-Park zurück und hörte beim Eintreffen über die Lautsprecher das Gebet für Heilung. Mit überschwenglicher Freude bezeugte er wenige Minuten später, wie er genau in diesem Augenblick von einer übernatürlichen Kraft durchströmt und von einem dreijährigen Bruchleiden spontan geheilt worden war.
Die Zuhörer jubelten. Die anstehende Operation war überflüssig geworden. Eine Frau hatte 11 Jahre an Migräne gelitten. Aus diesem Grunde konnte sie weder auf dem Markt arbeiten noch Güter nach afrikanischer Weise auf dem Kopf befördern. Sie hatte kein Einkommen mehr, stattdessen qualvolle Tage und Nächte. Auf Gebet hin wurde sie von ihrem Leiden befreit und bekundete Tage darauf, daß sie selbst schwere Bänke schmerzfrei zum Markt transportieren konnte. Außerdem war es ihr jetzt wieder möglich, ihrem geliebten Hobby nachzugehen, nämlich Gospels als Mitglied des Kirchenchors zu singen.
Moderator Alfred Larbi von "Radio Z" berichtete täglich eine Stunde über das Geschehen im Jackson-Park mit live - Interviews. Einer seiner fetzigen Kommentare, die bis in die Hauptstadt Accra gehört wurden: "Wenn ihr zu Michael Jackson geht, schreit ihr vor Begeisterung wegen der guten Show, wenn ihr in den Jackson-Park geht, weint ihr vor Freude, weil ihr entdeckt, daß Gott euch liebt."
Auch in Regierungskreisen nahm man die geistliche Bewegung in der Stadt zur Kenntnis. Bürgermeister Ing. E. Adu Boateng gab zu Ehren des 11-köpfigen Teams ein Essen, nachdem er persönlich mit seiner Gattin an der Evangelisation teilgenommen hatte.
Ein Höhepunkt für das Berliner Team, das u.a. mit Jugendpastor Werner Nachtigal täglich auf den Märkten Gottesdienste abhielt und mit zahlreichen Einheimischen betete, war der Empfang beim König des Ashanti-Juaben Volkes, dem Daasebre Dr. Oti Boateng, der uns in seinem Palast auf traditionelle Weise empfing.
Unerwartet sprach er bei der Verabschiedung Pastor Spitzer in perfektem Deutsch an mit den Worten: "Sie haben das wertvollste Geschenk, das man meinem Volk machen kann, mitgebracht, das Wort des lebendigen Gottes!" Sichtlich genoss er die Überraschung des Teams und erklärte dann mit einem Lächeln: "Ich habe mehrere Jahre in Deutschland Ökonomie studiert und in der Auslandsabteilung der Deutschen Bank in Frankfurt gearbeitet. Grüßen sie mir Deutschland."


    Team-Mitglieder beim Open-Air-Einsatz.


Perfektes Timing Gottes – Umzug in die Jesus Kirche

Zu Beginn dieses Jahres feierte die Christengemeinde Tabor unter Orgel- und Posaunenklang mit ihrem Pastor Volkhard Spitzer in Berlin den Einzug in die Kreuzberger Jesus-Kirche nahe dem neuen Berliner Stadtzentrum. Über 300 Gottesdienstbesucher fanden sich zu diesem festlichen Anlass ein. Nachdem die Kirche ein Jahr lang leergestanden hatte, äußerte ein Beobachter aus dem Kiez beim Eintreffen der vielen Besucher erstaunt: "Hier geht es ja zu wie beim Spiel von Hertha BSC." Viele Gemeinden aus dem gesamten christlichen Spektrum von der Landeskirche bis zur Heilsarmee sandten Grüße und Segenswünsche, so auch Dr. David Yonggi Cho aus Süd-Korea.
Im Sommer 1997 übernahm Pastor Spitzer auf Anfrage von Superintendent Ingolf Ellßel zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Leiter von CROSS CONTINENTAL MISSIONS -CCM e. V. in Berlin - Lankwitz die Christengemeinde Tabor (BFP -KdöR) mit ca. 15-20 Gottesdienstbesuchern. Schon in den folgenden Monaten wuchs der Besuch bis auf 100 Personen an. Die Kapelle, im Berliner Grüngürtel gelegen, wurde zu klein. Daraufhin traf sich regelmäßig ein Kreis zum intensiven Gebet für neue Räumlichkeiten. Im Januar 1999 bot sich dann der wachsenden Gemeinde die Möglichkeit, in die Jesus-Kirche, Kreuzbergstr. 47, umzuziehen. Gott erhört ernsthaftes Gebet! Am Sonntag nach der Eröffnung war die Kirche bei einem "ganz normalen" Gottesdienst zu 2/3 gefüllt. Und noch mehr Menschen sollen kommen: "Es ist unser Anliegen, das Evangelium in so attraktiver und relevanter Weise zu verkündigen, dass die Menschen der gesamten Region wach werden" - so Pastor Spitzer.
Zeitgleich mit dem Einzug der Tabor - Gemeinde in die Jesus-Kirche erfüllte sich ein weiteres Gebetsanliegen: Der "Kirche des Nazareners" in Berlin - Steglitz waren wegen Umbaus ihre Räume gekündigt worden. Rechtzeitig fanden sie wie ein Geschenk des Himmels" das passende Zuhause in der hübschen Lankwitzer Kapelle. Ein perfektes "timing" Gottes!


Jesus-Kirche in Berlin-Kreuzberg          Eröffnung mit „Berlin Community Gospel Choir“

Perspektive für das neue Millenium

Open-Air-Gottesdienst mit Segensreichen Folgen.
Unter diesem Motto führten verschiedene christliche Gemeinden Berlins u. a. am 27. Juni auf dem Marlene-Dietrich-Platz im neuerbauten Zentrum der deutschen Hauptstadt OPEN-AIR- Veranstaltungen durch. Ungefähr 1000 Menschen folgten der Einladung und härten interessiert dem bekannten Jugendevangelisten Walter Heidenreich zu.


Open-Air-Gottesdienst auf dem Marlene-Dietrich-Platz

Mitten in der Menge fielen mir immer wieder zwei Menschen durch ihre Ergriffenheit auf. Gottes Geist beeindruckte mich: "Halte dich zu diesen." Der inneren Stimme folgend stand ich kurze Zeit später bei dem Paar und nach wenigen Worten schon waren wir miteinander im Gebet vertieft. Meine Gesprächspartner stellten sich dann als Gilda und Jose aus Kuba vor. "Mein Name ist Volkhard Spitzer, seit 1964 bin ich Pastor in dieser Stadt".
Kaum hatte ich meinen Namen genannt, riss die junge Frau ihre Augen weit auf und mit kubanischem Temperament sprudelte es aus ihr heraus: "Mein Gott, wer sind Sie? Spitzer! Richtig!
Ich suchte immer nach Pastor Spittler, weil mir der Name entfallen war. Als ich mich im Mai in Kuba bekehrte, empfahl mir der kanadische Prediger, Sie und Ihre Gemeinde in Berlin aufzusuchen. Ich habe, um Sie zu finden, die Stadt umgegraben, jedoch ohne Erfolg. Schließlich konnte ich nur noch beten: Gott, Du weißt alle Dinge. Jetzt kannst nur noch Du mich mit dem gesuchten Pastor zusammenführen. Und nun stehen wir hier! Mitten in einer 4 Millionenstadt bei einem Gottesdienst mit so vielen Besuchern haben wir uns gefunden. Das ist ein Gotteswunder!" Außerdem fügte sie freudig hinzu: "Jose, mein Bekannter, hat soeben sein leben Jesus Christus übergeben!"
Inzwischen sind Gilda und Jose im Kutzing-See getauft worden. Die beiden haben bereits eine Anzahl spanisch sprechender Freunde mit dem Evangelium erreicht. "KUBA 2000" ist eine weitere Folge aus dieser Begegnung:
Im nächsten Jahr plant die CCM eine Kubareise mit Evangelisation und Bibelverteil-Aktion auf der Zuckerinsel. Gott hat die Tür dafür weit aufgetan.

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