in der Apostel-Paulus-Kirche, Berlin-Schöneberg (siehe Fotos)
Auszüge aus der Rede von Erzpriester Fedor Pownij
Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde,
gestatten Sie mir, mich bei meinem Freund Pastor Spitzer für die Einladung, hierher zukommen und unsere Herzen im Gebet zu vereinigen, zu bedanken.
Die Gemeinde, für die ich verantwortlich bin, ist die Russisch Orthodoxe Gedächtniskirche, die auf deutschem Boden zum Gedenken an die im
Oktober 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig gefallenen 22 000 russischen Soldaten errichtet wurde. Zu unserer Gemeinde gehören nicht nur Russen.
Selbstverständlich besuchen unsere Kirche neuerdings auch Soldaten, Offiziere und deren Familien. Einige kommen, um zu beten, andere,
um sich taufen zu lassen, andere, um die Sonntagsschule zu besuchen.

Geistlicher Hunger in der Sowjetarmee - auch bei Offizieren
Im Laufe meiner Tätigkeit in Leipzig habe ich in unserer Kirche 700 Personen getauft.
Allein in diesem Jahr sind es schon 295 Menschen. 60% sind Erwachsene und mit ihnen muss natürlich eine ernsthafte
Glaubensschulung durchgeführt werden. Das betrifft auch das Militär und deren Familienangehörige. Unter den Getauften befinden sich sogar zwei Generäle.
In diesem Moment der Einführung brauchen sie dringend Gottes Wort, deswegen gilt mein besonderer Dank Pastor Spitzer und den Freunden der CCM,
die die Übergabe von lausenden von Neuen Testamenten an Soldaten in der Sowjetarmee ermöglicht haben.
Politabteilung hilft bei der Ausgabe von Bibeln an Soldaten
Vor kurzem war ich eingeladen, in der Politabteilung der Sowjetarmee eine Rede zu halten. Nachdem wir die Neuen Testamente erhalten hatten,
bat ich die Angestellten der Politabteilung, mir bei der Verteilung der Bücher zu helfen. Zu meiner Überraschung haben sie mir sehr aktiv dabei geholfen.
Gottes Wort ist das Wichtigste, was wir heute den Sowjetsoldaten anbieten können. Vor einigen Tagen wurde ich von einem General angesprochen:
„Vater Fedor," sagte er, „helfen Sie uns bitte, die Erziehungsarbeit unter den Soldaten zu organisieren."
Genau in diesem Zusammenhang wende ich mich an Sie mit der Bitte, uns weiterhin mit Neuen Testamenten und Kinderbibeln zu versorgen.
Was ich Ihnen mitteilte, kam aus einem reinen Herzen.
Der Herr, unser Gott, möge Sie alle behüten und Sie für Ihre guten Taten segnen.

Wunder Gottes in Westafrika
(Bericht von Pastor Volker Spitzer)
Nach der Landung des Flugzeuges in Kumasi, Ghanas zweitgrößter Stadt, bereiteten mir die christlichen Gemeinden einen unvergesslich fröhlichen
afrikanischen Empfang. 32 mitarbeitende Pastoren verschiedener Kirchen waren zur Begrüßung mit Musikkapelle erschienen.
Bildmitte: Bischof Sammy Kweku.

Selten ist mir auf meinen vielen Reisen durch die Welt so viel Offenheit dem Glauben an Gott gegenüber begegnet, wie in Ghana.
Diese Erfahrung bestätigte sich auch bei meinem Besuch im Regierungsgebäude des Gouverneurs der Ashanti-Region.
Nicht nur dieser einflussreiche Politiker wünschte Gebet um Gottes Hilfe und Weisheit für die Staatsgeschäfte, sondern auch der gesamte Mitarbeiterstab.

Auf Fahrrädern, mit Autos, auf Motorrädern und in überfüllten Omnibussen kamen tagtäglich Tausende zum Jackson Park zur Evangelisation.
Es war wie in den Tagen der Bibel. Gespannt lauschte die Menge Gottes Wort und allabendlich folgten Hunderte dem Aufruf zur Entscheidung.
Sie wandten sich von ihren toten Götzen ab und nahmen den lebendigen Gott in ihr Leben auf.

Pastoren verschiedener Konfessionen hatten kirchliche Mitarbeiter für die Nacharbeit geschult, denn die Evangelisation sollte nicht nur ein
„Strohfeuer" sein. Die Menschen, die das Wort Gottes dankbar aufnahmen, werden derzeitig in die bestehenden Ortsgemeinden aufgenommen.
Zahlreiche Ghanesen bezeugten begeistert in aller Öffentlichkeit, dass sie während des Gebets zu dem auferstandenen Jesus Christus Seine heilende
Kraft erfahren hätten. So z. B. demonstrierten Blinde, die zunächst nicht einmal die Halogenscheinwerfer am Podium erkennen konnten,
nach dem allgemeinen Gebet durch Gesten und Vorlesen aus der Bibel, dass sie Gottes Kraft heil gemacht hatte.
Ein gelähmter Junge, der zu den Gottesdiensten getragen worden war, ging ohne jegliche Stütze über die Plattform.
Ein junger Mann, der wegen eines akuten Rheumaschubs aus Libyen in die Heimat zurückgeflogen werden musste und wegen der schmerzhaften
Krankheit arbeitsunfähig war, schleppte sich mühsam zur Evangelisation und berichtete strahlend, wie er während des Gebets spontan geheilt wurde.
Viele andere Zeugnisse vom Wirken Gottes schlössen sich an und nach jedem Bericht jubelte die Menschenmenge und sang ihre rhythmischen
Lieder zum Lobpreis Gottes.