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CCM Report 01/1991


Religionsfreiheit in der UdSSR: Ein Auftrag Gottes an sein Volk!

Gorbatschow gestürzt!
Ende der Reform? Ende der Religionsfreiheit?
So lauteten Schlagzeilen der Weltpresse am 19. August 1991.
Glücklicherweise haben die demokratischen Kräfte des russischen Volkes einen heldenhaften Sieg errungen.

Lassen wir uns aber nicht täuschen. Wie immer auch die gegenwärtige Situation in der UdSSR aussieht, die Lage bleibt instabil. Wir können nur hoffen, dass bei den rapiden und dramatischen Entwicklungen den ohnehin schwergeprüften Menschen in der UdSSR zukünftig erneute Konflikte und Blutvergießen erspart bleiben. Sie brauchen unsere Hilfe!

Christen in aller Welt beten und hoffen, dass die langersehnte Religionsfreiheit, die nach jahrzehntelanger brutaler Verfolgung in der UdSSR endlich ein Aufatmen zuließ, nicht wieder zusammenbricht.

Die Menschen des Vielvölkerstaates UdSSR verlangen nach über 70 Jahren geistlichen Aushungerns nach Gottes Wort. Sowjetische Christen stehen heute vor der größten Herausforderung ihrer ganzen Geschichte. Wollen wir als Christen im Westen heute das tun wofür es Morgen zu Spät sein könnte, Nämlich Gottes Wort unter die Mensen der UDSSR zu bringen.


Dies ist Gottes Stunde für die Sowjetunion – vielleicht nur eine kurze Zeit der Gnade
(Pastor Volkhard Spitzer)

Im November 1990 saß ich im Flugzeug nach Kanada. Gelangweilt auf dem langen Flug griff ich nach der neuesten Ausgabe des „STERN". Beim Durchblättern der Zeitschrift stieß ich auf den Artikel:

"IVAN, DER ARME"

mit folgender fettgedruckter Einleitung: „Sowjetsoldaten in Deutschland. Als Befreier gefeiert dann als Besatzer gehasst, entwickelt sich die 380000 Mann starke Westgruppe der Roten Armee heute zu einer .Banditenarmee'". Die Not und die geschilderten Schicksale der Soldaten wühlten mich so auf, dass mir Tränen in die Augen stiegen. Wie könnte man diesen Menschen helfen?

Die Antwort fand ich noch während des Fluges in einem Artikel des amerikanischen Nachrichtenmagazins „NEWSWEEK". Mein Auge fiel auf einen Essay von Alexej Izyumov, eines Analytikers und Dozenten der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften. Sein Bericht war überschrieben:

"Das geistliche Vakuum muss gefüllt werden"
"In der Sowjetunion sind die alten Götter gegangen, die neuen noch nicht angekommen."

U.a. schreibt der Wissenschaftler: „Gegenwärtig ist dieses Vakuum oft gefüllt mit den destruktiven Ideen eines militanten Nationalismus, religiöser Intoleranz, Gewalttat Gier Zynismus und einer generellen Gesetzlosigkeit. In vieler Weise gleicht die Situation den ersten Jahren nach der Revolution von 1917, als die Zerschlagung der orthodoxen Kirche durch die Bolschewiken eine schreckliche Welle der Gesetzlosigkeit und innerer Unruhe auslöste..

Geschichte wiederholt sich jetzt; die alten Götter sind gegangen, aber die neuen noch nicht angekommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen im Westen, die der Politik der Perestroika freundlich gesonnen sind, viel mehr der ideologischen Seite der neuen russischen Revolution Beachtung schenken sollten.

Die lebhaften Debatten über Ausmaß und Struktur westlicher Wirtschaftshilfe an die Sowjetunion dürfen nicht über die Notwendigkeit einer anderen, genauso dringenden Hilfe überschatten, nämlich das geistliche Gewebe der sowjetischen Gesellschaft wiederherzustellen ...

"Es geht dabei um die Frage des Überlebens."

Die Eindringlichkeit des Artikels war Hilfeschrei und Angebot der Lösung zugleich.


Blick in eine überfüllte Moskauer Kirche.Predigt Pastor Spitzer.

Bibeln für 270 000 Sowjetsoldaten

Bibeln für ausländische Soldaten? Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die erste „Heidenmission" im Hause eines ausländischen Soldaten, des römischen Elite-Offiziers Cornelius, begann? (Apg. 10). Als Gottes Geist den Hauptmann und seine gesamte Mannschaft erfasst, staunt Petrus: „Jetzt begreife ich, dass Gott keine Unterschiede macht! Er liebt alle Menschen, ganz gleich, zu welchem Volk sie gehören .. ."
Helfen Sie uns, dass die etwa 270000 in unserem Land verbliebenen Sowjetsoldaten und ihre Angehörigen aus den verschiedenen Sowjetrepubliken weitere Zehntausende Neue Testamente und die gefragten Kinderbibeln in die Hände gelegt bekommen, bevor sie in ihre Heimat zurückkehren. Diese Geschenke haben Ewigkeitswert! Gott hat uns als Christen in Deutschland eine einmalige missionarische Gelegenheit gegeben, den Völkern der UdSSR durch ihre hier stationierten Soldaten die Botschaft der Liebe und Versöhnung zu geben. Wo Menschen mit „brennenden Herzen" vom Heiligen Geist bewegt werden, geschieht das Unfassbare, Wunder werden Wirklichkeit.

Sowjetische Soldaten erhielten 10000 Neue Testamente der CCM.

20000 dieser Sonderausgabe des Neuen Testaments und der Kinderbibeln in russischer Sprache wurden inzwischen dank Ihrer Hilfe an Sowjetsoldaten ausgegeben. Ein Tropfen auf einen heißen Stein!

Trotz zahlreicher Bibeltransporte in die Sowjetunion hat nur ungefähr 1 % der Bevölkerung (289 Mio.) einen Teil des Wortes Gottes. Es gibt bisher nur wenig Literatur für Kinder, die das erklärte Ziel atheistischer Indoktrination waren. Ihre Hilfe ist deshalb von unschätzbarem Wert.


Erzpriester Fedor, sowjetische Soldaten erhalten 10.000 Neue Testamente der CCM
Sowjetsoldaten beim Abladen der 2 Tonnen Neuer Testamente




Geistliches Erwachen in Russland!

Geschichte und Tradition
Wussten Sie schon das sowjetische Republiken, die wir bisher als atheistisch bezeichneten, christliche Wurzeln haben, die bis ins apostolische Zeitalter zurück reichen?

Schon seid dem 4 Jahrhundert gab es eine starke Tradition unter den ost-slawischen Gläubigen das Andreas der Apostel Christi die Gebiete besucht hat, die heute die Ukraine und Russland umfassen.

Die Ukrainische Geschichte zeigt dass Prinzessin Olga die erste Frau war, die sich öffentlich zu Christus bekannte. Sie war die Frau eines russischen Regenten Olga betete als Großmutter für ihren Enkel Prinz Wladimir und führte ihn in den Glauben an Jesus Christus ein. Nachdem Olga für den Prinzen gebetet hatte wurde er von einem schweren Augenleiden geheilt. Durch diese wunderbare Erfahrung wurde er selbst überzeugter Christ und verfügte das seine Untertanen sich taufen lassen. Fürst Wladimir förderte die Verbreitung des Evangeliums in deinem ganzen Reich.

Im Jahre 1917, zum Zeitpunkt der russischen Revolution, gab es in Russland 78 000 Kirchen! Die meisten wurden während der kommunistischen Gewaltherrschaft zweckentfremdet, geschlossen und zerstört.

Heute, dank Perestroika. fragen Millionen Sowjetbürger wieder nach Gott. Kirchen sind überfüllt. Sowjetbürger sind auf der Suche nach Sinn und Wahrheit. Nach 70 Jahren ohne Bibel kennen die meisten keinen Unterschied zwischen Hare Krishna und Jesus Christus. Die Sekten nutzen diese Situation aus. Bringen wir den Sowjetbürgern das Evangelium jetzt!

Ihre Hilfe zur gegenwärtigen Zeit wird bedeutend sein!

Freunden, die uns mit einer Spende von mindestens DM 100,- helfen, die UdSSR mit Gottes Wort zu erreichen, erhalten als Geschenk der Dankbarkeit eine vergoldete Anstecknadel mit dem Miniaturporträt des Fürsten Wladimir. Diese Nadel, die sich als Gesprächsgegenstand wunderbar dazu eignet, ein Zeugnis unseres Glaubens weiterzusagen und Menschen auf die missionarischen Möglichkeiten aufmerksam zu machen, wurde für Sie in Minsk geprägt.

Gute Nachricht von Maschenka

Vor Monaten erreichte die CCM ein Hilfeschrei. Der russische Vater S. N. M., der in Tschernobyl arbeitete und jetzt in Deutschland stationiert ist, schrieb: „Helfen Sie unserer Familie! Unsere kleine 3'/2Jährige Tochter Maschenka leidet an einer schwerwiegenden Bluterkrankung. Der Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Voller Hoffnung, ihr S.N.M.
Die gute Nachricht für unsere Freunde: Maschenka befindet sich im Kinderkrankenhaus in Leipzig.
Der Bürgermeister der Stadt lud die Mutter mit ihrer kleinen Tochter ein, mit dem Flugzeug nach Leipzig zu kommen.
Berliner und Leipziger Chefärzte entwickelten gemeinsam eine spezielle Therapie für Maschenka. Wahrscheinlich schon im September kann die stationäre Behandlung beendet werden und Maschenka kann mit der Mutter in die Heimat zurückfliegen. Dort wird das Mädchen ambulant mit einer Erhaltungstherapie nach Anweisung der deutschen Chefärzte bis zur völligen Genesung behandelt.
Wir danken unseren Freunden für die Anteilnahme, Gebete und hilfreichen Gaben.

Massenevangelisation in West-Afrika verlegt auf Oktober

In Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas und in Lome, Togos Hauptstadt, wird Pastor Spitzer im Oktober Großevangelisationen durchführen.
Bischof Kweku schreibt:
„Die Geistlichen der Städte sind informiert und freuen sich auf das große Ereignis. Tausende Plakate und Handzettel sind bereits im Druck und werden an strategisch wichtigen Stellen verteilt. Rundfunk und Presse werden die stadtweite Evangelisation ankündigen. Ich bin begeistert! Gottes Kraft wird sich wie letztes Jahr in den Versammlungen manifestieren, Gottes Geist die Städte Kumasi und Lome bewegen.“

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